Im Sprachkurs klingt jedes Wort deutlich, die Sätze besitzen saubere Pausen und neue Vokabeln werden sorgfältig ausgesprochen. Im echten Gespräch scheint davon plötzlich wenig übrig zu bleiben. Wörter fließen ineinander, einzelne Silben verschwinden und bevor du den Anfang eines Satzes verarbeitet hast, spricht dein Gegenüber bereits über das nächste Thema. Dabei reden Muttersprachler nicht unbedingt absichtlich besonders schnell. Sie verwenden lediglich die natürliche Geschwindigkeit und den gewohnten Rhythmus ihrer Sprache. Häufig liegt die Schwierigkeit deshalb weniger in der tatsächlichen Geschwindigkeit als darin, dass dein Gehirn die gehörten Laute noch nicht schnell genug bekannten Wörtern und Bedeutungen zuordnen kann.
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